Samstag, 19. Mai 2007

Ich bin mit einem Fuß schon wieder in Berlin, der andere hält mich in Rostock noch vor dem Computer. Mein geliebter Stubentiger streicht um meine Beine und wird sicher in den nächsten paar Sekunden ganz leicht auf meinen Schoß hüpfen.
Es hat den ganzen Tag geregnet, was ja durchaus seine Vorteile hat, aber da ich nachher noch weg will, bin ich froh, dass sich die ersten Sonnenstrahlen wieder durchgekämpft haben.
Viel neues gibt es nicht. Mein Sommerurlaub steht, es geht nach England, genauer nach London. Ich bin sehr gespannt.

Sonntag, 29. April 2007

So schön

Es waren zwar wieder nur ein paar Stunden zu Hause, aber die waren wirklich wunderbar. Eine große Portion Rostock, die nun ja auch für eine Weile reichen muss. Und ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses Wochenende so toll gemacht haben. Und dann hab ich auch noch eine ganz persönliche Premiere gehabt und bin am Sonntag zum ersten Mal in meinem Leben geflogen.

Mit einem Segelflieger über die Dörfer, Wälder und Rapsfelder – unglaublich schön.

Dienstag, 17. April 2007

Heute nur kurz und auch ohne Foto. Es ist Sommer. Wie meine Freundin Katja schon ganz recht bemerkte. Es ist Sommer. In Dessau wie scheinbar auch im Rest von Deutschland (und auf jeden Fall auch in Zürich) ist eine Hitzewelle ausgebrochen, das ist ja schon fast nicht mehr feierlich. Aber wie gesagt, eben nur fast und deshalb freuen mich die Sonnenstrahlen - zumal ich jetzt auch Gelegenheit habe, meine Sonnenbrille einzuweihen. (neu erstanden bei meiner Leipzigershoppingtour). Das Wetter in Dessau ist also prickelnd und so will ich mich auch gar nicht länger vor dem PC aufhalten sondern stattdessen in die WElt hinaus spazieren, sol heißen, nach Hause gehen. Ich grüße die Welt gut gelaunt mit einem Gruß von mir. Es ist Sommer, Das Nachtschattengewächs (ich glaub mit dem Namen bin ich hier falsch... Dana)

Montag, 9. April 2007

Frohe Ostern wünsche ich gehabt zu haben. Ja, ich bin wieder in Rostock gewesen und habe die Zeit hier mehr als genossen. Allerdings wäre ich gerne noch länger hier geblieben um ein paar mehr meiner Freunde zu treffen. Aber in zwei oder drei Wochen bin ich ja vielleicht schon wieder hier. Viel zu wenig Zeit - wie immer - aber man kann sich daran gewöhnen. Wird mir ja auch nichts anderes übrig bleiben. Damit ich nicht vergesse, wo meine Wurzeln sind, habe ich noch ein Foto vom Strand mit in den Blog genommen. (Ich rieche das Salzwasser förmlich) Ich hoffe, dass alle wieder da gut angekommen sind wo sie hin wollten. Sei es Kaddi in der Schweiz oder Nico in Stralsund ... Auf bald, drop the thought

Mittwoch, 14. März 2007

Dieses Kribbeln im Bauch...

... Der aufkommende Frühling macht mich glücklich. Die angenehm warme Luft mit diesem leichten Prickeln zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. alles was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt ist mehr als 300 Kilometer und rund 5 1/2 Zug-Stunden von mir entfernt. Vorgestern stand ich an einem See und der Himmel war blau und die Luft ganz klar, der See so so malerisch aus (nur leider war der Grund warum wir da waren weniger schön. Es war der See in Sandersdorf - wer Nachrichten liest, weiß, was ich meine). Nunja, ich warte auf die nächsten schönen Tage, auf mehr Zeit am Meer. Wir sehen uns.

Sonntag, 18. Februar 2007

Mit den Rattenfängern ist das so eine Sache. Sie sind sehr hinterhältig und man bekommt gar nicht wirklich mit, dass sie schon lange auf ihrer Flöte spielen und man ihnen unwillkürlich folgt. Und dann läuft man und läuft, aber es ist einem nicht klar, dass man nicht dem eigenen Willen folgt. Irgendwann, nach vielen Kilometern und etlichen abgelaufenen Schuhen sieht man sich um. Und man hat keine Ahnung, wo man ist und kennt den Weg nach Hause nicht mehr. Die Gegend sieht ganz anders aus als all die bekannten Gefilde, die man jeden Tag sieht und durch die man schon hunderte male geschlendert ist. So oft, dass man die Wege schon automatisch fand und von Zeit zu Zeit mit den Gedanken in ganz andere Richtungen abschweifte. Bei eben so einem Spaziergang – oder war es der Weg zu Arbeit – hat der Rattenfänger dann sein Lied gespielt. Vielleicht stand er an der Ampel auf der anderen Straßenseite und man hat sich schon kurz gefragt, woher diese seltsame und gar nicht zur Großstadt passende Melodie herkam. Aber man hatte keine Zeit zum Nachdenken, da war sein Spiel schon ganz normal geworden und man folgte ihm... Und nun steht man in einem Tal, dessen Ränder so hoch sind, dass man ihr Ende nicht sieht. Sogar die Wolken sind an ihnen hängen geblieben. Vor einem Fels sitzt ein Reh und liest in einer Zeitung. Ein junger Bauer wässert sein Feld mit Kartoffelchips und im Schatten einer Sonnenblume liegt eine alte Frau und schläft und schnarcht ganz furchtbar. Doch jedes Mal wenn sie ausatmet stößt sie eine kleine Gruppe von bunt schillernden Seifenblasen in die Luft. Dann guckst du in die blaue Sonne und... na ja, du hast keine Ahnung wo du bist, verstehst nicht, was hier vor sich geht und wärst mit der Suche nach dem Rückweg hoffnungslos überfordert. „Es hätte doch schlimmer kommen können“, denkst du. Also setzt du dich neben das Reh und lässt dir dein Horoskop vorlesen. Was ich damit sagen will? Keine Ahnung, wenn ich es wüsste, würde ich nicht gerade in der blauen Sonne liegen und mir von Bambi erklären lassen, dass Saturn zur Zeit nicht günstig für mich steht. – Alles klar? Drop the thought.

Freitag, 2. Februar 2007

Ja, die Wochen und Tage vergehen manchmal schneller als einem lieb ist. Grade war noch Silvester und jetzt ist schon Februar und in ein paar Stunden starte ich in meinen ersten Wochenenddienst. Freitag wird easy - ist nur ein Termin und zu dem wäre ich auch freiwillig gegangen. Samstag ist schon etwas härter - 9 Drehtermine. Dagegen habe ich Sonntag nach drei - vier Terminen Schluss. So, das ist es also was auf mich zu kommt. Viel zu viel Sport für meinen Geschmack, aber so ist es nunmal. Ich grüße jetzt alle mit einem GRuß von mir. In vierzehn Tagen komme ich wieder nach Hause (das wird verdammt viel Wäsche...) Have a nice day.