Freitag, 9. November 2007

Wenn der Wind von Hamburg weht...

Es ist irrsinnig windig. Die Ausläufer des Orkans. Bin froh, für heute Feierabend zu haben. Der Wind ist mir nicht ganz geheuer und es ist ziemlich kalt. Der Tag morgen wird stressig, es sind zwar nur zehn Termine, aber die liegen so nah beieinander, dass keine Pause möglich ist. Erster Termin 9:30 Uhr, letzter Termin 18:00 Uhr. Und viel Sport - mal wieder. Wir haben: Volleyball, Klettern, Basketball, Fußball und Handball. Ich bin "begeistert". Ich freu mich jetzt schon auf das Ende vom letzten Termin... Ansonsten passiert so dies und das, das und jenes - nur nicht unbedingt das, was passieren sollte. (Muss ICH was tun? Aber: schon wieder?) Ich friere - überall. Kalte Hände, kalte Füße, kalt innendrinn. Kamin? Wärmflasche! Gute Nacht. Erkenntnis des Tages: Auch wenn man nicht weiß, dass da Pepperoni drauf ist, macht es die Sache nicht weniger scharf. Musiktipp des Tages: Omarion "Icebox" I got this icebox where my heart used to be...

Dienstag, 6. November 2007

Kalte Füße, kratzen im Hals und Zwicken im Herzen. Aber sonst... alles ganz chic. Ich hab mal wieder versucht zu kochen, mit Erfolg, möchte ich sagen. Hat gut geschmeckt und ich hab mich dieses mal nur beinahe verbrannt. Übung makes the Meister - you know what I am saying. Morgen ist Bergfest, allerdings kein Grund zum feiern, denn ich hab Wochenenddienst (und das ohne die geringste Motivation). Noch dazu hab ich so ziemlich alles an Sportveranstaltungen abgegriffen, was die Sportstadt Dessau so zu bieten hat. Fußball, Handball, Basketball und - fasst man's - Klettern. Schach fehlt mir noch, dafür gibts aber wahrscheinlich ne Russischolympiade. Ein Hoch auf den Wochenenddienst. Achja, zu meiner großen Freude und Begeisterung wird Dank Martinsfest und Reichsprogramnacht auch Gottessegen nicht zu kurz kommen. Nun gut, es sind ja noch ein paar Tage bis zum Wochenende. Außerdem hab ich auch noch einiges zu tun. Vortrag, Hausaufgaben und das private Projekt. Es gibt viel zu tun, packen wir's an....haha.

Montag, 5. November 2007

Der erste Tag...

... hätte schlimmer kommen können

Sonntag, 4. November 2007

Adé, du schöne Welt...

...der freien Tage. Ja, das wars auch schon wieder: Urlaub zu Ende, Schule vorbei. Und morgen gehts wieder in die Arbeitswelt. Ich gestehe, ich habe ein kleines Motivationsproblem. Zumal ich nächstes Wochenende auch noch arbeiten muss. Der Urlaub war so lala. Irgendwie nicht das, was ich entspannend nenne. Im großen und ganzen wars aber ganz schön. Ich hab mich zwar überstreikende Bahnen geärgert ( - ich habs nicht mal ans Meer geschafft. Asche auf mein Haupt.), aber es war auch schön, ein paar Freunde wiederzusehen. Berlin war Berlin. Groß, kalt und nass. Und voller Klausuren - so kann man diese Stadt einfach nicht genießen. Ich habs aber geschafft, endlich einmal ins Theater zu gehen und mir Katrins Vorstellung anzugucken. Das war eine schöne Abwechslung. Ansonsten versuche ich, meine Kreativität wieder anzukurbeln, suche Motivation und neue Impulse. - Momentan noch mit eher mäßigem Erfolg. Ich komme weder zum schreiben, noch zum malen (wenn man es so nennen kann :-) oder zum Photoshoppen. Aber Jammern bringt ja nichts. Also durchatmen und wieder auf in den Kampf. Und immer dran denken: MÜHSAM ERNÄHRT SICH DAS EICHHÖRNCHEN.

Sonntag, 28. Oktober 2007

RabenTage

Das Bild ist noch nicht ganz fertig, aber ich will mich nicht kommentarlos aus meinem Urlaub nach Berlin verabschieden. Daher noch dieses Foto - vielleicht nicht wirklich zur Aufheiterung, aber nichtsdestotrotz ein Foto, das mir gut gefällt (obwohl Raben mir angst machen).

Montag, 22. Oktober 2007

Dass ich nächtelang nicht schlafe, weil ich dich irgendwo gesehn hab. Ich die Tage nicht mehr schaffe, ständig weine und zusammklapp. Weil ich die ganze Nacht lang da saß, damit ich deinen Anruf hör. So ein Orkan im Wasserglas, so was passiert mir heut nicht mehr. aus Ina Müllers "So was passiert mir heut nicht mehr". Wunderbare Ballade und auf jeden Fall zu empfehlen. Manchmal weiß ich nicht, ob ich mich über Veränderungen freuen soll oder nicht. Aber wenn es nur so laufen würde, wie ich es gern hätte, wär es wahrscheinlich langweilig.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Veränderung - Vakuum

Es ist ganz seltsam. Manchmal stehst du auf und es ist ein ganz normaler Tag. Du putzt dir die Zähne, isst vielleicht eine Kleinigkeit und machst dich auf den Weg zur Arbeit. Es ist alles wie immer. Dann gehst du raus, bist unter Menschen und auf einmal scheint der Tag ganz unwirklich zu sein. So als ob du in einer Art Vakuum steckst. Du stehst still während alle Menschen um dich herum laufen, rennen, reden. So, als wärst du unter einer Glasglocke gefangen. Nur, dass es eher ein Gefühl von Beschütz-werden ist. Solche Tage sind so surreal wie sie selten sind. Manchmal genieße ich diesen Moment von Ruhe. Das ist vielleicht so etwas wie Entspannung im Alltag. Angenehm, auf seine eigene, spezielle Art. Wie dem auch sei; in Dessau ist es kalt und ich musste zum ersten Mal die Heizung anschmeißen. Außerdem hab ich das Gefühl, dass Salate nicht mehr so lange halten wie früher (da war eh alles besser). Und ich glaube, dass die Veränderung, die ich vor ein paar Wochen noch so deutlich vorhergesehen habe, eine gewisse Stagnation erfährt. Jetzt ist nur die Frage, wer hier den Arsch hochkriegen muss. Bin ich es? Oder sollte ich lieber warten? Nun, ich denke, vielleicht sind es auch kleine Schritte, die zum Erfolg führen. Und es könnte durchaus sein, dass der Weg ziemlich lang wird. Ich habe quasi den Mount Everest vor mir. - Oder ist es doch nur ein Hügel und ich mach mir das Leben schwerer als es ist? Veränderung. Gut möglich, dass sich nicht das Leben um mich herum ändert, sondern dass ich es bin, die aus ihrer alten Haut raus will. Nun denn,... auf in den Kampf! - Das wird bestimmt lustig ;-)