Vielleicht muss manchmal ein Tag einfach irgendwie besch***en gewesen sein, damit man sieht, dass die anderen eigentlich ganz cool sind. Kann sein.
Also denke ich mir "There's hope for the hopeless" (A Fine Frenzy) und lasse den Tag mit einem guten Gefühl auf mich zukommen. Kann ja sein, dass es ein guter Tag wird.
Mittwoch, 6. August 2008
Dienstag, 5. August 2008
Montag, 4. August 2008
Erfahrung
„Raus.“ dachte ich mir und ging. Eigentlich ohne einen Plan zu haben, wo ich überhaupt hinwollte oder vielleicht auch ohne einen Plan zu haben, wovon ich weg wollte. Also bin ich losgelaufen. Einfach dahin, wo meine Füße mich hingetragen haben. Da waren Humperdinck und Humboldt. Es kamen und gingen Wagner und Kant. Dann Straßen, die mir fremd waren und Orte, an denen ich vorher noch nie gewesen war und zu denen ich wahrscheinlich auch nie wieder zurückfinden würde. Zeitweise war ich orientierungslos und bin trotzdem weitergegangen. Irgendwo kommt man immer an.
Also strich ich durch die Straßen und Gassen, nicht immer mit einem guten Gefühl im Bauch. Aber dennoch immer mit dem Drang, meinen Füßen zu folgen. Sah ich Leute auf meiner Straßenseite, wechselte ich sie, um nicht angesprochen zu werden. Nicht aus Unbehagen heraus – oder nicht nur – sondern einfach aus der Befürchtung, etwas sagen zu müssen, herausgerissen zu werden.
Manchmal macht man sich auf die Suche nach seinen Gedanken. Und dann hat man einen guten gefunden – weil er so wahr und in sich stimmig ist. Aber dann wartet man nur einen kleinen Augenblick zu lange und er verschwindet. Nicht wie eine Seifenblase, die zerplatzt. Sondern wie zäher, klebriger Brei. Er fließt einem durch die Finger. Zerrinnt. Krampfhaft versucht man ihn festzuhalten, krallt sich fest, um wenigstens einen halben Satz, wenigstens ein Wort zu behalten. Aber das Gewicht der Worte wiegt so schwer, dass es sie unweigerlich in die Tiefe zieht. Und man kann ihnen nur noch beim Fallen zusehen ohne von ihrer Bedeutung auch nur noch eine Ahnung zu haben. Dann sind sie weg.
Also bin ich losgegangen ohne an etwas zu denken. Ließ mir einfach den Wind um die Nase wehen. Ein paar Mal roch es nach Ostseeluft, dann mal nach Dreck, Müll und Pisse, dann so, wie die Luft kurz nach einem Sommerregen riecht.
Ich lief und lief und merkte irgendwann, dass nichts zu denken in manchen Situationen viel hilfreicher sein kann, als grübeln und endloses nachhaken.
Auf dem Marktplatz hielt ich kurz an – ließ mir den Wind um die Nase und durch den Kopf wehen. Ängste, Befürchtungen, Irrglauben und Zweifel wurden davon getragen. Nicht ganz, nicht gründlich, sondern nur sacht wie der erste Staub, den man wegpusten kann. Es war kein großes Reinemachen. Eher eine Katzenwäsche für die Seele.
Und dann war es ruhig in mir. Friedlich und gut.
Also strich ich durch die Straßen und Gassen, nicht immer mit einem guten Gefühl im Bauch. Aber dennoch immer mit dem Drang, meinen Füßen zu folgen. Sah ich Leute auf meiner Straßenseite, wechselte ich sie, um nicht angesprochen zu werden. Nicht aus Unbehagen heraus – oder nicht nur – sondern einfach aus der Befürchtung, etwas sagen zu müssen, herausgerissen zu werden.
Manchmal macht man sich auf die Suche nach seinen Gedanken. Und dann hat man einen guten gefunden – weil er so wahr und in sich stimmig ist. Aber dann wartet man nur einen kleinen Augenblick zu lange und er verschwindet. Nicht wie eine Seifenblase, die zerplatzt. Sondern wie zäher, klebriger Brei. Er fließt einem durch die Finger. Zerrinnt. Krampfhaft versucht man ihn festzuhalten, krallt sich fest, um wenigstens einen halben Satz, wenigstens ein Wort zu behalten. Aber das Gewicht der Worte wiegt so schwer, dass es sie unweigerlich in die Tiefe zieht. Und man kann ihnen nur noch beim Fallen zusehen ohne von ihrer Bedeutung auch nur noch eine Ahnung zu haben. Dann sind sie weg.
Also bin ich losgegangen ohne an etwas zu denken. Ließ mir einfach den Wind um die Nase wehen. Ein paar Mal roch es nach Ostseeluft, dann mal nach Dreck, Müll und Pisse, dann so, wie die Luft kurz nach einem Sommerregen riecht.
Ich lief und lief und merkte irgendwann, dass nichts zu denken in manchen Situationen viel hilfreicher sein kann, als grübeln und endloses nachhaken.
Auf dem Marktplatz hielt ich kurz an – ließ mir den Wind um die Nase und durch den Kopf wehen. Ängste, Befürchtungen, Irrglauben und Zweifel wurden davon getragen. Nicht ganz, nicht gründlich, sondern nur sacht wie der erste Staub, den man wegpusten kann. Es war kein großes Reinemachen. Eher eine Katzenwäsche für die Seele.
Und dann war es ruhig in mir. Friedlich und gut.
Mit dir hab ich dieses Gefühl,
dass wir heut Nacht unsterblich sind.
Egal, was uns jetzt noch geschieht,
ich weiss, dass wir unsterblich sind.
dass wir heut Nacht unsterblich sind.
Egal, was uns jetzt noch geschieht,
ich weiss, dass wir unsterblich sind.
Ein kleiner Auszug aus "Unsterblich" der Toten Hosen.
Ich bin genervt - und weiß nicht mal genau wovon. Vielleicht davon, dass mein Urlaub irgendwie nicht in greifbare Nähe zu rücken scheint, davon, dass ich wieder nur für ein paar Stunden zu Hause bleiben werde und die Leute, die mir am Herzen liegen, viel zu kurz sehen kann. Außerdem steht grad alles still und das macht mich nervös und ungeduldig und zweifelnd.
Dann bin ich auf die wahnwitzige Idee gekommen einen "Ich-ess-nur-Obst-und-Gemüse-und-trinke-Tee-und-Wasser"-Tag zu machen. Hörte sich gestern noch einfacher an, als es in Wirklichkeit war. Heute hab ich den zweiten Versuch gestartet und fühle mich ganz gut dabei. Und kriege tatsächlich Lust auf mehr. Also nicht mehr Essen sondern auf einen weiteren Tag. Fragt sich nur, ob ich morgenfrüh noch genauso denke :D Gut, Musik, wie schon oben erwähnt:
Die Toten Hosen "Unsterblich"
Zitat: "Um mit den Simpsons konkurrieren zu können, müsste ich schon in Curry baden."
Sonntag, 3. August 2008
Zitat: "Niederträchtigkeit trägt viele Masken, doch keine ist so gefährlich wie die Maske der Tugend."Musik:
Isabelle Huppert "Message personnel"
Au bout du téléphone
Il y a votre voix
Et il y a des mots Que je ne dirai pas
Tous ces mots qui fonts peur
Quand ils ne font pas rire
Qui sont dans trop de films
De chansons et de livres
Je voudrais vous les dire et je voudrais les vivre
Je ne le ferai pas,
Je veux, je ne peux pas [...]
Et il y a des mots Que je ne dirai pas
Tous ces mots qui fonts peur
Quand ils ne font pas rire
Qui sont dans trop de films
De chansons et de livres
Je voudrais vous les dire et je voudrais les vivre
Je ne le ferai pas,
Je veux, je ne peux pas [...]
Donnerstag, 31. Juli 2008
Müde
müde, müde, müde, müde. OhGottogott, ich glaub, ich werd alt.
Well, die Woche ist fast vorbei und war (abgesehen von den dusseligen Halsschmerzen) eine schöne. Hab viel gelacht, viel mit meiner Freundin geredet, war im Kino, mit einer anderen Freundin Cocktails schlürfen (natürlich nur, um die Bakterien in meinem Hals zu töten. Versteht sich.) Und jetzt ist Donnerstagabend und ich bin ganz schön doll müde und werd gleich ins Bett fallen. Wochenende fällt ja auf Grund von Wochenenddienst aus, aber ich hab die Hoffnung, dass der Dienst geschmeidig ausfällt.
Uh, hab vergessen, mir ein Wochenend-Tape fertig zu machen.... naja, vielleicht schaff ich das morgen noch. Da müsste dann unbedingt drauf sein: Don Henley mit "Boys of Summer". Da das aber schon mal mein Musiktip war, liefer ich noch "Autopilot" von Tom Godoj mit. Wirklich schöne Nummer, wenn wohl auch wieder eher für uns Mädels ;-) Rock on!
Well, die Woche ist fast vorbei und war (abgesehen von den dusseligen Halsschmerzen) eine schöne. Hab viel gelacht, viel mit meiner Freundin geredet, war im Kino, mit einer anderen Freundin Cocktails schlürfen (natürlich nur, um die Bakterien in meinem Hals zu töten. Versteht sich.) Und jetzt ist Donnerstagabend und ich bin ganz schön doll müde und werd gleich ins Bett fallen. Wochenende fällt ja auf Grund von Wochenenddienst aus, aber ich hab die Hoffnung, dass der Dienst geschmeidig ausfällt.
Uh, hab vergessen, mir ein Wochenend-Tape fertig zu machen.... naja, vielleicht schaff ich das morgen noch. Da müsste dann unbedingt drauf sein: Don Henley mit "Boys of Summer". Da das aber schon mal mein Musiktip war, liefer ich noch "Autopilot" von Tom Godoj mit. Wirklich schöne Nummer, wenn wohl auch wieder eher für uns Mädels ;-) Rock on!
Dienstag, 29. Juli 2008
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