Dienstag, 21. Mai 2013

rush II

die aufbruchsstimmung ist noch immer da. die richtung wandelt sich, verbreitet sich oder sagen wir, sie breitet sich aus.

ich entdecke immer neue dinge, die ich ausprobieren möchte.
vor allem auch in ecken, die mich früher nicht interessiert haben.
schminke zum beispiel - wellness produkte. irre, wie sehr ich mich über meinen neuen nagellack freue (von catrice), weil es ein ganz ganz dunkles lila ist - eine farbe, nach der ich lange gesucht hab.
dann ein nagelpflegestift von p2, der nach lavendel duftet - für mich eh schon ein absolutes "pro". und dann hält der tatsächlich auch noch, was er verspricht :D

oder in der küche:
ich hatte mir schon vor ein paar wochen bei oil&vinegar ein 100 ml-fläschchen zitronen-öl gekauft.
vor ein paar tagen hab ich es nun zum ersten mal für salat benutzt - und bin komplett begeistert. es duftet und schmeckt wunderbar nach frischer zitrone und gibt dem salat eine angenehme säure und frische.
das öl lässt sich aber auch in warmen bzw. pfannengerichten anwenden. echt lecker.
ich war so begeistert, dass ich kurz davor war zu oil&vinegar zu gehen, um mich zu bedanken, dass sie dieses produkt im sortiment haben. - an den preis kann ich mich nicht mehr erinnern. ganz billig war es sicher nicht, aber man braucht recht wenig, kann die flaschen wieder zum auffüllen mitbringen (ich schätze, dann wird es etwas preiswerter?) und es überzeugt geschmacklich einfach.
ich hab dort auch schon ein paar essige ausprobiert (cranberry, cassis und - mein liebling - holunder-apfel-limetten-essig) und es gibt da noch viel viel, was man mal ausprobieren kann.

oder im sport:
meine neueste anschaffung sind nun endlich eine joga-matte und ein thera-band.
eine meinung dazu muss ich mir aber erstmal noch bilden.

spring mit mir ins wilde leben. there's so much left to try.

musik: lindsey stirling - electric daisy violin

Donnerstag, 21. März 2013

rush

ich bin in aufbruchsstimmung. irgendwie und irgendwas von mir.
da pulsiert etwas in meinen adern - wird wahrscheinlich blut sein - und lässt mich beinahe unruhig werden.
ein bisschen so, also würde man in einem sportlichen wettkampf an der startlinie stehen, die muskeln schon angespannt und konzentriert, auf den startschuss wartend.
nur ist das hier kein wettrennen. oder doch, irgendwie, aber andererseits auch nicht.
und jedenfalls steht man an dieser linie und hat immer wieder diesen impuls, loszurennen. lauter kleine fehlstarts, weil der richtige startschuss ja noch gar nicht gefallen ist.
aber so ist es vielleicht negativ ausgedrückt. vielleicht sind es auch lauter kleine funken, die in naher zukunft die explosion auslösen. und diese explosion führt dann zu... ja, wer weiß. es gibt tausend möglichkeiten. tausend dinge, die darauf warten, getan, ausprobiert oder geändert zu werden.

was wird es sein? wann? und wie wird es sich auswirken?

ich bin gespannt.

close to the finish line


musik: lee macdougall - stay

Freitag, 8. März 2013

in love

einer meiner guten vorsätze für dieses jahr war es, mehr konzerte zu besuchen.
immerhin zweimal bin ich diesem vorsatz bis jetzt schon nachgekommen.
byebye hab ich in leipzig gesehen - gute musik, witzige texte.

gestern nun also hat es mich ins rostocker m.a.u. getrieben: tom lüneburger auf der "lights"-tour.
ein bisschen seiner musik kannte ich vorher, hatte bei einem interview in leipzig kurz gelegenheit ihn kennenzulernen - genügend gründe, dem konzert eine chance zu geben.

was schade war zuerst: so wenig leute da. demnach so viele rostocker, die entweder gute musik nicht zu schätzen wissen oder einfach noch nichts von tom lüneburger wissen.
so ein talentierter musiker mit einer wunderbaren stimme. sowohl sein erstes album (das witziger Weise "good intensions" - also "gute vorsätze" heißt) als auch sein aktuelles zweites album nenne ich nun mein eigen - und freue  mich jetzt doch ein wenig auf die heimfahrt aus dem urlaub: vier stunden mit musik meiner wahl auf der autobahn.

ich hoffe, dass der rest der tour für die jungs besser läuft als in rostock. ein armutszeugnis für die stadt. in meinen augen zumindest. denn mir hat dieses konzert ganz sicher meinen heimaturlaub noch versüßt und wertiger gemacht. ein abend mit großartiger musik kann schwerlich ein schlechter abend sein.

und auch meine anfangs eher skeptische begleitung war schon nach wenigen minuten angetan, später dann nahezu begeistert. nicht nur von tom lüneburger und pianisten stoffel sondern auch von lee macdougall, londoner vollblutmusiker mit einer ebenfalls tollen stimme und tollen liedern. auch das album wird bei uns rotieren.

ich will keinen beweis schuldig bleiben, deshalb hier noch ein live-ausschnitt (wenn auch ein früherer) von
tom lüneburger - the driven man

das war gestern eine der beiden zugaben, die wir uns erklatscht haben - mit 50 mann im publikum kein einfaches unterfangen.

für die jungs gab es ganz sicher bessere konzerte, mit einem besseren publikum. lag es an der kühle von uns fischköppen, die immer erst ein bisschen zeit brauchen, um warm zu werden und bei denen "sich gehen lassen" wohl nicht wirklich zu den stärken gehört. lag es an dem raum, der zwar gemütliche sofas hatte, diese aber so weit von der bühne weg aufgestellt waren, dass fast eine kluft zwischen musikern und publikum entstand. ich weiß es nicht, aber ich erahne, wie das konzert in anderer kulisse gewirkt hätte. vermutlich hätte es mich umgehauen, denn ich war von diesem hier schon schwer begeistert.

wie dem auch sei, nach leipzig kommt er leider nicht nochmal. die tour war dort am 14. februar gestartet. das nächste wäre magdeburg - leider nicht zu schaffen für mich. aber ich verspreche es mir: tom lüneburger, hab ich noch einmal die chance, dich live zu erleben, dann bin ich dabei. und dann nicht in der hintersten ecke.




Dienstag, 26. Februar 2013

adé...

ihr guten vorsätze....
oh, oh.... schokolade, pizza, erdnussflips.... ich kann grad nicht aufhören - aber ich schiebe es darauf, dass ich nun verdienterweise urlaub hab und das erst einmal auskosten muss.

adé auch nähmaschinenabstinenz. wir lieben uns wieder heiß und innig - das ergebnis ist nun eine sammlung von taschen (drei an einem tag und die nächste ist schon zugeschnitten). Ich weiß nicht, was ich mit so vielen taschen soll, aber vermutlich ist es wie mit schuhen (und in meinem speziellen fall: notizbüchern): man kann nicht genug davon haben. ich versuche, fotos zu schießen und hochzuladen.


sport: ja, ich bin noch dabei. zum glück, denn sonst würden sich die schokolade, pizza und erdnussflips wahrscheinlich gewältig rächen. so hält es sich noch in grenzen, aber ich bin froh, wenn die tage länger werden - dann geht es auch wieder mit etwas leichterer kost.
Auf jeden fall macht es noch spaß und ich merke erste erfolge. sei es auf dem cross-trainer, bei den gewichten.

erfolge auch in der küche - hab einiges an neuen rezepten ausprobiert. von veganen cookies bis gemüseröstis. - ich wiederhole mich, aber: so much to learn. und ich freu mich drauf.

tolle musik im übrigen: lindsey stirling - crystallize

Dienstag, 12. Februar 2013

so much to learn.

Es ist Mitte Februar. So gut wie. Die Zeit rast in einem unglaublichen Tempo. Eben noch Silvester, Neujahr, neue Vorsätze - und jetzt? Schon 1 1/2 Monate von 2013 vorbei - und ich muss fast aufpassen, dass ich mich von dieser Erkenntnis nicht runterziehen lasse.

Es ist doch seltsam, dass man sein Tun verlangsamt sobald einem klar wird, wie schnell die Zeit vergeht. Oder geht es nur mir so und ich bin ein "Opfer" meines unlogischen Denkens?

Als würde sich eine Bremse einschalten, damit wenigstens eins nicht so rast - und dabei ist das doch gerade Quatsch und unsinnig. Sicherlich macht es auch keinen Sinn, hektisch zu werden und übereilt zu handeln.
Aber anstatt darüber zu nachzudenken, wie schnell das Jahr schon wieder vergeht und sich davon demotivieren und ausbremsen zu lassen ( weil man ja eh nicht mehr alles schafft, was man sich für das Jahr vorgenommen hat), sollte man doch eigentlich diese Erkenntnis schnell abhaken und weitermachen.
Ist halt so - Zeit vergeht - lässt sich nicht ändern. Also weitermachen und eben die Zeit nutzen, die man noch hat. Nicht vergeuden mit den Überlegungen, was man vielleicht alles nicht mehr schaff, sondern stattdessen einfach noch so viel schaffen wie möglich.

Und so gesehen brauch ich mir um meine year-to-do-liste gar nicht so viele Gedanken machen.
Ich halte mich ganz wacker. bin weiter in Ausprobierlaune.
Zur Zeit bemühe ich mich, meinen Fleischkonsum einzuschränken. Es soll nur noch einmal pro Woche Fleisch, in welcher Form auch immer, geben. Ansonten versuche ich, mich vegetarisch zu ernähren.
Das hat nicht nur was mit Tierliebe zu tun, sondern auch mit der Ernährung generell.
Die letzten zwei, drei Tage hab ich mich sogar vegan ernährt (soweit ich das einsehen konnte zumindest).
Dabei ist der vegetarische oder sogar vegane Lebensstil nicht mein erklärtes Ziel.
Es geht viel mehr darum, mein kulinarisches Wissen zu erweitern und eine größere Auswahl zu haben.
Und es geht darum, bewusster zu essen. Also auch in dem Bewusstsein, dass eine Currywurst eben nicht auf Bäumen wächst. Heißt auch: sich bewusst machen, dass ein Tier dafür gestorben ist - oder treffender gesagt: umgebracht wurde. Oder, wie eine Freundin vor kurzem sagte: "Es ist noch kein Tier totgestreichelt worden."
Es geht um Respekt. 

Es heißt auch: nach Möglichkeit keine Billigprodukte kaufen, sondern vom Fleischer - auch wenn das kein Garant ist. Es ist zumindest ein erster Schritt.
Ob das vielleicht dazu führt, dass ich Vegetarier werde, wird sich zeigen. Ich nehme es mir nicht vor; es wird kommen, wie es kommen soll.

year-to-do.
Konzerte besuchen. Das erste hab ich schon besucht:

Bye Bye - Irgendwo im Nirgendwo

War ein schöner Abend mit netter Begleitung und schöner Musik.

Mit dem Konzertbesuch hab ich auch den Punkt "spontaner sein" in Angriff genommen. Sagen wir: ich mache mich :)

Des Weiteren bemühe ich mich, positiver durchs Leben zu gehen.
Schaffe es auch schon, meistens das "nicht" aus Wünschen und Hoffnungen rauszulassen :-)

so much to learn. Und es liegen noch 10 1/2 Monate vor uns - da geht doch noch was!


 Gute Nacht.

PS: "Trying is the first step towards failure"





Sonntag, 6. Januar 2013

du neues jahr

für gewöhnlich weigere ich mich, neujahr und damit auch dem neuen jahr eine besondere bedeutung beizumessen. ich glaube eigentlich nicht daran, dass sich nur durch den wechsel der jahreszahl irgendetwas ändert. und deshalb finde ich eigentlich auch vorsätze blöd, weil ich ich mir nicht vorstellen kann, dass durch diesen jahresneustart auch die menschen neu starten.

und doch. eigentlich.

denn in diesem jahr sehe ich es wunderlicherweise anders.
und diese erkenntnis hat mich selbst in der silvernacht überrascht, denn bis dahin war ich mir mit mir selbst auch noch einig darüber, keine vorsätze zu treffen, auf nichts besonderes zu hoffen und generell halt einfach normal weiter zu leben - nur die zahl ändert sich.

vielleicht liegt es daran, dass ich nun doch etwas deutlicher auf die "30" zu gehe.
oder es liegt daran, dass ich in den letzten wochen und monaten so viele neue dinge ausprobiert habe, dass ich es gar nicht erwarten kann, nach den fest- und feiertagen mit schwung und fast zu viel elan weiterzumachen.
jedenfalls hab ich mir dieses mal doch das eine oder andere vorgenommen. 
das ziel, mehr sport zu treiben, ist wahrscheinlich einer der beliebtesten neujahrsvorsätze, erklärt sich aber bei mir schon alleine durch die einjährige mitgliedschaft im fitnessstudio, die ich ja schon im november abgeschlossen habe.
aber es gibt noch mehr.

ich will mehr ausgehen
mehr erleben
spontaner sein
wenigstens ein paar tage urlaub im ausland machen
und (kulinarisch) furchtbar viel ausprobieren.

es gibt so viel zu entdecken - und dabei kenne ich allein in leipzig schon nur einen bruchteil.
das ist viel zu schade.
das muss sich ändern.

und darum, geh ich jetzt los.

musik: wallis bird - counting to sleep

Samstag, 15. Dezember 2012

man kann's auch übertreiben

oh, was für ne sauerei das heute war. klebrig, zum schluss schon furchtbar süß und heiß.
pralinen selber machen, ist weiß gott nicht so einfach, wie ich es vermutet hatte. im internet klangen die rezepte wesentlich einfacher und unkomplizierter.
drei verschiedene sorten sollten es werden - bis jetzt sind es zumindest schon mal zwei sorten:
rumkugeln und gefüllten schokopralinen. es fehlt noch marc de champagne - die masse sträubt sich noch immer und das trotz tiefkühltruhe. morgen werd ich mich noch mal ran wagen - mal schauen, ob es noch zu retten ist.

und dann die muskelarbeit: ich habe nudeln gemacht - ob sie etwas geworden sind, wird sich in den nächsten tagen zeigen. bis jetzt sehen sie schon mal ganz gut aus und mal abgesehen davon, dass es ganz schön auf die arme geht, ist der aufwand auch nicht sonderlich groß. abhängig vom geschmack, könnte ich mir vorstellen, dass in zukunft öfter zu machen.

auch  morgen soll es kulinarisch weitergehen. plätzchen backen ist geplant und dann endlich mal den tomatensugo kochen und einwecken. in anbetracht der tatsache, dass bei den rumkugeln doch weniger rausgesprungen sind, als angenommen, wird es auch dort eine zweite runde geben.

[erstaunlich: ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal überwinden muss schokolade zu essen - aber das war einfach mal soooo viel schokolade heute.... ]

aber: ich merke immer mehr wie toll es ist, essen selber zu machen - und das so weit wie möglich. sei es das brot, dass selbst gebacken ist oder eben die nudeln, die gerade auf dem wäschetrockner hängen. die marmelade, die man in mühevoller kleinarbeit gekocht hat oder das kräutersalz, das mit muskelkraft gemörsert wurde. wenn ich könnte, ich würde glatt auch den wein selber machen.
man kann's auch übertreiben - zum glück.


musik:
meat loaf - i would do anything for love