Sonntag, 28. Oktober 2007

RabenTage

Das Bild ist noch nicht ganz fertig, aber ich will mich nicht kommentarlos aus meinem Urlaub nach Berlin verabschieden. Daher noch dieses Foto - vielleicht nicht wirklich zur Aufheiterung, aber nichtsdestotrotz ein Foto, das mir gut gefällt (obwohl Raben mir angst machen).

Montag, 22. Oktober 2007

Dass ich nächtelang nicht schlafe, weil ich dich irgendwo gesehn hab. Ich die Tage nicht mehr schaffe, ständig weine und zusammklapp. Weil ich die ganze Nacht lang da saß, damit ich deinen Anruf hör. So ein Orkan im Wasserglas, so was passiert mir heut nicht mehr. aus Ina Müllers "So was passiert mir heut nicht mehr". Wunderbare Ballade und auf jeden Fall zu empfehlen. Manchmal weiß ich nicht, ob ich mich über Veränderungen freuen soll oder nicht. Aber wenn es nur so laufen würde, wie ich es gern hätte, wär es wahrscheinlich langweilig.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Veränderung - Vakuum

Es ist ganz seltsam. Manchmal stehst du auf und es ist ein ganz normaler Tag. Du putzt dir die Zähne, isst vielleicht eine Kleinigkeit und machst dich auf den Weg zur Arbeit. Es ist alles wie immer. Dann gehst du raus, bist unter Menschen und auf einmal scheint der Tag ganz unwirklich zu sein. So als ob du in einer Art Vakuum steckst. Du stehst still während alle Menschen um dich herum laufen, rennen, reden. So, als wärst du unter einer Glasglocke gefangen. Nur, dass es eher ein Gefühl von Beschütz-werden ist. Solche Tage sind so surreal wie sie selten sind. Manchmal genieße ich diesen Moment von Ruhe. Das ist vielleicht so etwas wie Entspannung im Alltag. Angenehm, auf seine eigene, spezielle Art. Wie dem auch sei; in Dessau ist es kalt und ich musste zum ersten Mal die Heizung anschmeißen. Außerdem hab ich das Gefühl, dass Salate nicht mehr so lange halten wie früher (da war eh alles besser). Und ich glaube, dass die Veränderung, die ich vor ein paar Wochen noch so deutlich vorhergesehen habe, eine gewisse Stagnation erfährt. Jetzt ist nur die Frage, wer hier den Arsch hochkriegen muss. Bin ich es? Oder sollte ich lieber warten? Nun, ich denke, vielleicht sind es auch kleine Schritte, die zum Erfolg führen. Und es könnte durchaus sein, dass der Weg ziemlich lang wird. Ich habe quasi den Mount Everest vor mir. - Oder ist es doch nur ein Hügel und ich mach mir das Leben schwerer als es ist? Veränderung. Gut möglich, dass sich nicht das Leben um mich herum ändert, sondern dass ich es bin, die aus ihrer alten Haut raus will. Nun denn,... auf in den Kampf! - Das wird bestimmt lustig ;-)

Sonntag, 30. September 2007

Sehnsucht

...ich glaube es gibt kein besseres Wort, zu beschreiben wie ich mich fühle. Mir geht's gut, ich bin glücklich und zufrieden. Und ich bin von einer so positiven Sehnsucht erfüllt, dass... keine Ahnung. Es fühlt sich gut an. Ganz egal, was das heißt oder was noch kommen mag. Ich find das Leben gerade ziemlich spannend und interessant. Die Fotos sind noch Andenken an Antwerpen und London bzw. Windsor. Ich fand sie irgendwie ganz passend. Mit dem Teddy hätte ich allerdings nicht unbedingt tauschen wollen. Ich hatte richtig Mitgefühl mit ihm. Bin halt doch eine sentimentale Planschkuh. Liedtext des Tages, wenn auch nur bruchstückhaft: Und gleicht ein Tag noch so sehr dem andern Und ist das Leben unerträglich seicht Und bist du innerlich längst ausgewandert Lache, wenn's nicht zum Weinen reicht [...] Und greife endlich nach den Sternen Kein Planet ist für dich zu weit Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen Zum Weinen bleibt noch so viel Zeit In diesem Sinne, einen schönen Tag!

Mittwoch, 26. September 2007

Es ist kurz nach 22 Uhr und im Fernsehen laufen die letzten Minuten vom "Kindergartencop". Ich weiß nicht, wie lange es schon her ist, dass ich diesen Film gesehen habe. Nun, was gibt es Neues? Eigentlich nicht viel. Ich hoffe, bald Urlaub nehmen zu können. Eine Woche nur, aber das würde gut tun. Sonntag fahre ich wieder für eine Woche nach Berlin. Eine Woche Schule, mal raus aus dem Alltag, der ja auch nie wirklich alltäglich ist. Ich genieße heute einen frühen Feierabend mit etwas Zeit für mich. Das hat auch mal was für sich. Niemanden sprechen oder sehen und nur so ein wenig tagträumen und seine Gedanken treiben lassen. Es war jedenfalls sehr enspannt. - Ob meine 5-stündige Zugfahrt nach Rostock am Freitagabend ähnlich entspannt wird wage ich zu bezweifeln. Aber im Zugfahren bin ich mittlerweile erprobt und kenne auch die eine oder andere halbwegs bequeme Schlafposition. Happy End beim "Kindergartencop". Wenigstens was. Der Herbst ist da, die sommerliche Plage bleibt. Ich habe neue Mitbewohner: zwei, drei Mücken, die sich partout nicht erwischen lassen wollen und mich schier in den Wahnsinn treiben. Aber ich habe mir geschworen, ihrem Dasein schlicht ein Ende zu setzen, sollten sie noch einmal in der Nacht über mich herfallen. Gut, nun vielleicht noch die Erkenntnis des Tages: Mücken leben gefährlich. Ich wünsche einen angenehmen Abend.

Samstag, 22. September 2007

das leben spielt auf zeit bis es gewinnt. grad wenn du brüllst und schreist stellt es sich blind. so viele dinge bekommt man erst dann, wenn man sie nicht mehr gebrauchen kann. das schicksal lacht dich aus, voll ironie. es zieht dich rein und raus, spielt lotterie. ein dummer teenagertraum. jetzt wird wahr. warum erst jetzt und nicht als sie 16 war? *********************** Ich mag es gerade, schöne Liedtexte zu entdecken. Ich bin zwar eigentlich kein großer Fan von Annett Louisan, aber "Chancenlos" fand ich irgendwie schön. Oder traurig. Oder irgendwie beides. Ich bin erst vor wenigen Minuten von dem Samstag-Teil meines Wochenenddienstes wiedergekommen. Es war anstrengend und ich bin jetzt [mal wieder] ganz schön hungrig und erledigt. Morgen geht es weiter, aber das ist schon okay so. Wusste ich ja vorher, dass es so kommen würde. Gut, genug davon. Und auch genug von mir für heute und jetzt. Ich muss jetzt mal meine Seele ein wenig baumeln lassen. Drop the thought.

Donnerstag, 20. September 2007

So, jetzt ist es passiert. Ich gehöre nun auch zu den vernetzten Personen. Endlich kann aus meinem virtuellen Tagebuch tatsächlich so was ähnliches wie ein Tagebuch werden. Bisher wurde es ja eher nur wochenweise gefüttert. Ich war gestern im Theater, für einen Drehtermin für das Theatermagazin. hab mir die hauptprobe von "was ihr wollt" angesehen und hab herzlich gelacht. Auch wenn ich nur einen Teil gesehen habe, ich glaub, die Inszenierung ist gelungen. Allerdings wird sie auch polarisieren. Es gibt viel Shakesspeare, aber auch viel Modernes. Viel Musik, live. Viel Komik. Ich hatte wie gesagt meinen Spaß. Morgen ist Premiere. Dieses Wochenende bin ich wieder on the road. Wird ein sehr sportliches Wochenende. Ich glaube, von Fußball über Handball, Laufen, Tischtennis ist alles dabei. Musiktipp: Soulmate von Natasha Bedingfield Hab mir grade noch was leckeres gekocht und auch gleich den Teppich damit eingesaut. Jetzt freu ich mich noch auf eine neue Folge "Popstars" - natürlich nicht, ohne mich gebührend dafür zu schämen. Bald bin ich auch wieder in Berlin und freue mich schon jetzt auf die mädels und jungs dort. Schule oder Privat, no matter what, berlin rocks!!!! Erkenntnis des Tages: Ohne Tomatenmark wird aus Soße ganz schnell Suppe... djupa andetag